Der Präsident des Tiroler Landtages,
Prof.Ing.Helmut Mader, ist ab Sonntag bei der turnusmäßigen Konferenz
der Landtagspräsidenten Österreichs in Pamhagen, im burgenländischen
Seewinkel. Dort stehen u.a. folgende Themen auf der Tagesordnung: Der
Schengen- Besitzstand und seine Einbeziehung in den Rahmen der EU,
die Subsidiaritätskontrolle, die Reform der Bundesverfassung, ein
Bericht über die Plenarversammlung in Venedig und die Vorbereitung
der nächsten gemeinsamen österreichisch- deutschen
Landtagspräsidentenkonferenz im Juni kommenden Jahres.
Schon am 23. Oktober tagten die Landtagspräsidenten im Anschluss an
eine Europakonferenz des Bundesrates in Linz und beschlossen
Forderungen an die neue Bundesregierung.
So verlangen die Präsidenten eine Reform des Bundesrates in Richtung
effektives Mitwirkungsrecht der Länder an der Bundesgesetzgebung. Bei
jenen Gesetzen, die sich auf die Zuständigkeit der Länder auswirken
oder wesentliche finanzielle Folgen für diese nach sich ziehen
würden, müsse der Bundesrat ein Zustimmungsrecht oder absolutes
Einspruchsrecht haben. Bei der Finanzverfassung und im
Finanzausgleich sei von der Gleichwertigkeit von Bund, Ländern und
Gemeinden auszugehen. Die Verteilung der Finanzen müsse den Aufgaben
entsprechend erfolgen.
Rückfragehinweis:
Büro Landtagspräsident Mader
6020 Innsbruck
Tel.: (0512) 508/3000 od. 3013
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0053 2006-11-10/09:30
|